Besuch beim Bürgermeister

Besuch beim Bürgermeister
Die vierten Klassen behandeln zur Zeit das Thema „Gemeinde Kiefersfelden“ im Heimat- und Sachunterricht. In diesem Zusammenhang besuchte die 4a am 07.11. und die 4b am 09.11.2018 Bürgermeister Hajo Gruber im Rathaus. Zunächst durften die Schüler sein Büro und das Standesamtszimmer besichtigen, bevor es in den Sitzungssaal ging. Hier nahm sich unser Bürgermeister viel Zeit für die Kinder und beantwortete freundlich und auskunftsfreudig ihre vielfältigen Fragen. Danach lud uns Hajo Gruber zu einer Brotzeit mit Semmeln, Wiener Würsten und Limonade ein. Anschließend „beschnupperten“ wir mit ihm das neu geschaffene Gradierwerk im Innsola, das uns Herr Fertinger vorstellte. Zuletzt durften wir noch zusammen mit Herrn Fuchs die Fahrzeuge des Bauhofs ausgiebig begutachten.
Vielen Dank für die informativen Stunden!
B. Sch. & R.T.

 

Ausbildung der neuen Streitschlichter

Unsere Streitschlichter 2018/2019

Im Oktober diesen Schuljahres wurde erneut in Kooperation mit der Verbundschule Raubling und der Mittelschule Bad Feilnbach  eine neue Streitschlichterausbildung angeboten. Auch dieses Mal haben sich viele Schüler und Schülerinnen beworben. Letztlich nahmen insgesamt 28 Schüler und Schülerinnen daran teil, davon wurden 11 Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen der Mittelschule Kiefersfelden ausgewählt.

Die Sozialpädagoginnen der jeweiligen Schulen Katrin Daph, Sabine Konrad, Berit Retzbach und Sabine Heinz organisierten die zwei Ausbildungstage, die an der Mittelschule in Kiefersfelden stattfanden.

Den Schülerinnen und Schülern wurden auch dieses Mal grundlegende Methoden und der Ablauf einer Streitschlichtung vermittelt. Dabei geht es grundsätzlich darum, bei aufkommenden Konflikten zwischen Mitschülern einzugreifen und zu vermitteln. Somit stand der erste Ausbildungstag ganz unter dem Motto „Konflikt und Kommunikation“. Gemeinsam wurden Ich-Botschaften und die Giraffensprache geübt, das Eisberg-Modell und die verschiedenen Ebenen eines Konfliktes besprochen und sogenannte „Killersätze“ und „W-Fragen“ gesammelt. Am zweiten Tag wurde die Theorie anhand von Rollenspielen in die Praxis umgesetzt. Die StreitschlichterInnen spielten Szenarien eines Streites nach und konnten dadurch das erlangte Wissen, in einer geschützten Umgebung und der Möglichkeit der Unterstützung seitens der Sozialpädagoginnen, üben und ausprobieren.

Als Vermittler zwischen zwei Parteien sollen ihnen die antrainierten Methoden und Abläufe dazu verhelfen, die Wünsche und Bedürfnisse der Streitenden zu erkennen, zu filtern und dadurch bei der Lösung zu unterstützen.

In den letzten Jahren war das Projekt schon sehr erfolgreich. Seit November 2018 sind die StreitschlichterInnen, die dieses Amt freiwillig ausüben, wieder in jeder großen Pause im Einsatz. Ihr Einsatz an unserer Schule ist wichtig, da sie zu einem harmonischen und gewaltfreien Klima beitragen.

Was ist denn ein „Toter Winkel“

Verkehrserziehung an der Mittelschule / Fa. Astl zeigt 5.Klässlern die Gefahren auf

Jedes Jahr verunglücken Kinder tödlich im Straßenverkehr, weil sie von einem rechts abbiegenden LKW oder Bus überfahren werden. Diese Kinder befinden sich im sogenannten Toten Winkel. Die LKW- und Busfahrer können sie nicht sehen, obwohl sie große Außenspiegel besitzen.

Diese Erfahrung durften die Mädchen und Buben der 5. Klasse der Mittelschule Kiefersfelden in einer besonderen Unterrichtsstunde zum Thema Verkehrserziehung machen. Auf Initiative des Sicherheitsbeauftragten und Klassenlehrers Herbert Mairhofer führte das Busunternehmen Astl aus Oberaudorf die Schulung der Kinder durch.

Anhand des Schulbusses, den Christoph Schmid mitbrachte, erfuhren die Kinder:

  • Jedes Gefährt hat vier Tote Winkel.
  • Auf der rechten Seite ist nicht der einzige Tote Winkel, der eine Gefahr für Fußgänger und Zweiradfahrer darstellt.

Dies ließ sich am Schulbus anschaulich zeigen, indem die Schüler auf dem Fahrersitz Platz nehmen duften. Das Lernziel lautete hier: Nach dem Aussteigen zuerst den Bus wegfahren lassen und dann die Straße überqueren! Auch der Tote Winkel hinter Fahrzeugen, wenn sie rückwärtsfahren, fordert immer wieder Opfer, beispielsweise auf Parkplätzen, an Haltestellen oder in der Landwirtschaft, wusste Christoph Schmid zu berichten.

Zwischen der Sicht durch das Fenster und dem Blickfeld der Spiegel befindet sich jedoch eine Fläche, welche die Form eines großen Dreiecks hat. Alles, was sich in diesem Raum befindet, kann vom Fahrer nicht gesehen werden, wenn er keine zusätzlichen Hilfsmittel wie zum Beispiel Extra-Spiegel hat. Dass darin eine komplette Schulklasse Platz findet, beeindruckte die jungen Verkehrsteilnehmer dann doch. Diesen Bereich zu meiden, ist oft ein lebensrettendes Ziel, ermahnte der Busfahrer die Mädchen und Buben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christoph Schmid und der Fa. Astl für den anschaulichen und informativen Unterricht.