Anders- na und!
„Die Kids sollen sich für ein paar Stunden in Menschen mit Behinderung hinein fühlen und lernen ihre eigenen Sinne besser einzusetzen.“
Diese Idee der Ergotherapeutin und Schülermutter Antje Wolf wurde im Januar 2008 von unseren Drittklasslehrerinnen mit Begeisterung aufgegriffen. Gemeinsam mit fleißigen Helfer-Müttern bauten sie unter der Leitung von Frau Wolf in vier Schulräumen unterschiedliche Stationen auf, die natürlich sofort ausprobiert wurden.
Was für die Erwachsenen unglaublich schwierig und anstrengend war, stand an den nächsten zwei Tagen den Kindern bereit: Ein Einkauf mit dem Rollstuhl, ein Blinden-Parcours, ein Frühstück mit nur einer Hand und ein Raum zur Sinneserfahrung.
Wie viel Spaß, Konzentration und Kraft die Kinder an unserem Projekt zeigten, sollen die nächsten Bilder wiedergeben.

Alle Teilnehmer trafen sich zur Vorbesprechung in der Turnhalle. Frau Wolf erklärte allen Kindern den Ablauf des Projekts.

Ein Fingerabdruck ist – sogar bei Zwillingen – einmalig! Jeder ist anders – na und?
Mit dem Mitmach-Pass ging´s dann weiter in die Stationen.

Im Blindenparcours musste man sich auf seine Fingerspitzen verlassen. „Schreibe deinen Namen!“ oder „Gib mir 2,10Euro aus deinem Geldbeutel!“ lauteten die Anweisungen, die viel Konzentration erforderten.
![]() |
![]() |
Verschiedene Brillen simulierten Sehbehinderungen. Ein einfacher Weg über Matten wurde für so manchen zur kleinen Mutprobe.