Soziales Miteinander überschreitet Grenzen

Hauptschüler des Faches „Hauswirtschaftlich- sozialer Bereich“ aus Kiefersfelden besuchen Behinderteneinrichtungen in Kufstein.

Ein spannendes Projekt wurde in der 8. Klasse der Hauptschule Kiefersfelden durchgeführt. Da die Gruppe des Hauswirtschaftsunterrichts bei Frau Janiczek selbst einen rollstuhlfahrenden Schüler integriert hat, wurde das Thema „Menschen mit Behinderung“ einmal besonders lebendig gemacht. Es ging darum innere Grenzen, Unsicherheit und das mittlerweile so häufige „Wegschauen“ zu überwinden.

Durch die Nähe bot es sich an auch die Landesgrenzen zu überschreiten, und wir wurden in Tirol sehr herzlich begrüßt!

Nach einigen allgemeinen Informationen fuhren die Schülerinnen und Schüler zur Behindertenwerkstätte der Lebenshilfe. Beeindruckend war für alle der liebevolle Umgang der Mitarbeiter und der Behinderten untereinander. Wir waren erstaunt welch anspruchsvolle und schöne Arbeiten dort verrichtet werden.

Beim gemeinsamen Kuchenessen konnten einige interessante Fragen besprochen werden.

Der zweite Teil des Projekts war ein gemeinsames Kochen und Grillen mit Sonderschülern des SPZ Kufstein. Mit dem Fahrrad ging es bei strahlendem Wetter am Inn entlang zur Nachbarstadt. Dort erwartete uns schon die Fachlehrerin Frau Berger mit ihren etwa gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern. Schnell wurden gemeinsame Gruppen gebildet und die Aufgaben verteilt. Es wurde wieder einmal deutlich, dass gemeinsames Arbeiten alle Anfangsunsicherheiten schnell beseitigt.

Am Ende gab es ein leckeres Essen (Gegrillte Spieße, Salate, Kräuterbaguette, Erdbeerbowle, Vanillequark mit Obstsalat), das wir im Garten des SPZ an einem schön gedeckten Tisch verspeisen durften.

Schon bei der Rückfahrt mit dem Rad stellte sich heraus, dass Vorurteile schnell abgebaut werden können.

Das gesamte Projekt machte den Jugendlichen klar wie viel Wert ein gesunder Körper an sich ist und dass man für dessen Gesunderhaltung durch richtige Ernährung und vorsichtigen Umgang beim Sport und im Straßenverkehr gar nicht genug tun kann!

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