9. Klasse
besuchte die Gedenkstätte Dachau
Die 9. Klasse unserer Schule fuhr am Donnerstag, den
11. November 2010 gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen Frau Krause und Frau
Weidel in das ehemalige KZ Dachau. Wir betraten die Gedenkstätte durch das
Eingangstor mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“. Das Lager in Dachau, welches
1933 unter Heinrich Himmler auf dem Gelände einer ehemaligen Pulver- und
Munitionsfabrik eröffnet wurde, war ein Arbeitslager, das im Jahre 1945 durch
die Amerikaner befreit wurde.
Am ehemaligen Appellplatz des Lagers begann unsere Führung durch das KZ Gelände.
Vorbei an der Skulptur am Appellplatz führte uns der informative Rundgang durch
die Baracken, in denen zwischen 800 und teilweise 2000 Häftlinge untergebracht
wurden. Es gab 30 solcher Baracken auf dem Gelände. Außerdem besichtigten wir
das Krematorium, den Bunker und die Lagerstraße. Besonders betroffen waren wir
alle vom Dokumentarfilm im Museum, den die Amerikaner bei der Befreiung des
Lagers gedreht hatten. Zu sehen, wie brutal und gnadenlos mit Menschenleben
umgegangen wurde, erschütterte uns alle zutiefst.
Es stellt sich hier natürlich die Frage wie Jugendliche heute mit der
Vergangenheit Deutschlands umgehen sollen. Sicherlich sollten sich die
Jugendlichen nicht mit Schuldgefühlen aufhalten, sondern die Zukunft in die Hand
nehmen und für die kommenden Dinge Verantwortung übernehmen. Es wird jedoch in
der Zukunft unsere Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass solch etwas
Schreckliches nie mehr passiert.
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